Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter © Foto:Thomas Dashuber

Online-Werbeakzeptanz | | von Peter Hammer

Die Generation Z und die Werbung in traditionellen Medien

Es wird immer kurioser. Dass die Generation Y vor lauter Work-Life-Balance kaum zum Arbeiten kommt – ein bekanntes Phänomen. Dass die jungen Erwachsenen damit hadern, Karriere zu machen und Verantwortung zu übernehmen – mittlerweile verstanden. Aber dass die Generation nach ihnen, die Zett’ler, weniger mit Werbung zu tun haben wollen – das überrascht nun doch. Ist es doch die Generation, für die das Smartphone die natürliche Verlängerung ihres Arms ist und die ungefiltert alles konsumiert, was ihnen auf den Schirm kommt. Doch weit gefehlt, belehrt uns eine neue Studie von Kantar Millward Brown. Vor allem, wenn es um Onlinewerbung geht, sind die 16- bis 19-Jährigen noch heikler als ältere Jahrgänge. Videos, die unaufgefordert abgespielt werden, nicht übersprungen werden können oder andere Tätigkeiten unterbrechen – beispielsweise als Pop-ups – finden keine Gnade. Werbung muss kürzer sein als bisher, idealerweise weniger als zehn Sekunden. Und ihr bleibt noch weniger Zeit, akzeptiert zu werden. Drei Sekunden, dann hebt oder senkt sich der Daumen. Schlimme Zeiten also. Allerdings nicht für traditionelle Medien wie TV, Kino oder auch Print. Die Werbung dort findet bei der Generation Z am meisten Zuspruch. Weil sie weniger schnelllebig ist. Und weil sie den Eindruck von mehr Qualität vermittelt. Heißt es. 

Die Generation Z und die Werbung in traditionellen Medien

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