Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter © Foto:Thomas Dashuber

US-Agenturtrends | | von Peter Hammer

In den USA sind Inhouse-Agenturen auf dem Vormarsch

Es wäre nicht das erste Mal, dass die USA Vorreiter bei grundlegenden Veränderungen im Agenturmarkt wären. Gut möglich, dass es auch beim Thema Inhousing so ist. 

Während es im deutschsprachigen Raum nur vergleichsweise wenige Unternehmen gibt, die sich eine eigene "Werbeagentur" leisten, so sieht es jenseits des großen Teiches anders aus. Laut einer aktuellen Befragung der ANA (US-Pendant zum OWM) haben 78 Prozent der Mitglieder agenturähnliche Abteilungen im Haus – Tendenz steigend. Acht der verbliebenen 22 Prozent denken darüber nach. 

Die Inhouse-Abteilungen kümmern sich längst nicht mehr um Themen wie Werbemittel oder SM-Content. Zwei Drittel übernehmen auch Kreativaufgaben und immerhin 24 Prozent kümmern sich um den automatisierten Mediaeinkauf. Kaum ein Bereich, der mittlerweile ausgespart bleibt. Beispiel Ford: Der US-Autobauer hat angekündigt, seine Marketingabteilung um 100 Mitarbeiter aufzustocken. Für Aufgaben wie Brand-Design, Media-Tools, Technologies und Customer-Experience. Externe Dienstleister werden nur mehr gezielt herangezogen. 

Es ist eine Entwicklung, die vor allem Full-Service-Anbietern Sorgen macht. Aktuell nur in den USA. Aber vielleicht schon bald auch hierzulande. 

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In den USA sind Inhouse-Agenturen auf dem Vormarsch

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