Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim "Kontakter"
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim "Kontakter" © Foto:Thomas Dashuber

Artificial Intelligence | | von Peter Hammer

Man muss die Menschen bei der Reise in die digitale Zukunft mitnehmen

Die Mahnung ist durchaus berechtigt: Man müsse sich wieder mehr der Sorgen und Nöte der Bürger annehmen, hieß es fast unisono bei allen Verlierern der vergangenen Bundestagswahl. Doch das gilt nicht nur für die Politik, sondern genauso für die Verantwortlichen in der Wirtschaft und die sogenannten Eliten. Schon jetzt fühlen sich beträchtliche Teile der Bevölkerung abgehängt. Sie reagieren mit Angst und entwickeln eine Blockadehaltung gegenüber Neuem. Auch gegenüber einer rasant fortschreitenden Digitalisierung unserer Welt.

Übertrieben? Wohl kaum, wenn man sich die zentralen Ergebnisse einer Studie der Digitalagentur Syzygy ansieht. Sie hat Menschen zu künstlicher Intelligenz befragt. Die Ergebnisse können eindeutiger nicht ausfallen. Beim Stichwort "Artificial Intelligence" reagiert die große Mehrheit mit Ablehnung. Ein Viertel der Befragten äußert sogar existenzielle Ängste. Das sind Aussagen, die ernst genommen werden müssen und die alle Akteure in die Pflicht nehmen.

Zumal es genügend Hinweise darauf gibt, wie Verunsicherung ab- und Vertrauen aufgebaut werden können. Es braucht klare, verständliche Spielregeln, viel Transparenz und eine gehörige Portion Feinfühligkeit seitens der Anwender, um die Menschen mitzunehmen.

Man muss die Menschen bei der Reise in die digitale Zukunft mitnehmen

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