ProSiebenSat.1 | | von Lisa Priller-Gebhardt

Out-of-Home: Der verlängerte Werbearm

Thomas Ebeling hat ein Händchen fürs Geschäft. Das hat der Chef von ProSiebenSat.1 mehrfach unter Beweis gestellt. Er hat zuweilen ungewöhnliche Wege beschritten, doch der Erfolg gab ihm meist recht. Nun versucht das Unternehmen, im Bereich Out-of- Home-Media neue Erlösquellen anzuzapfen.

Der Grund liegt auf der Hand: Die realen Netto-Werbeerlöse im Digitalbereich dümpeln weiter im eher homöopathischen Bereich. Was liegt da näher, als zu versuchen, Onlinewerbung auf andere Ausspielkanäle auszuweiten? In diesem Fall Out-of-Home, einen stark wachsenden Markt, den vor allem die Gattungen Radio und Tageszeitung interessiert beobachten, weil er auch regionalisierte Werbung ermöglicht.

ProSiebenSat.1 plant, ein Joint Venture mit dem Düsseldorfer Digital-Signage-Anbieter Cittadino und dem Autobahn-Raststätten-Betreiber Tank & Rast zu bilden. Damit würde der Konzern für seine Kunden eine äußerst attraktive, da kaufkräftige, Zielgruppe erreichen: Autofahrer und Fluggäste. Von einer enormen Steigerung der Reichweite gar nicht zu sprechen. Von den Wettbewerbern im Out-Of-Home-Markt wird die anvisierte Allianz neugierig beäugt. Aber auch beim Vermarkter der RTL Gruppe, IP, dürfte dieses Vorhaben unter Beobachtung stehen.

Und ProSiebenSat.1 ist mal wieder für einen Überraschungs-Coup gut.

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Out-of-Home: Der verlängerte Werbearm

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