Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter © Foto:Thomas Dashuber

WPP-Krise | | von Peter Hammer

Size Matters – aber nicht im Agenturbusiness, wie das Beispiel WPP zeigt

Noch vor einer Woche sorgten die neuen Regeln für den Alkoholgenuss in den WPP-Agenturen für reichlich Online-Klicks beim Schwesterblatt W&V. Ein Grund, das Thema als Pro und Contra in dieser Ausgabe aufzugreifen. Seit wenigen Tagen nun ist es der Chef himself, Sir Martin Sorrell, der die News- und Kommentarspalten füllt. Der Architekt des weltweit größten Kommunikationskonzerns ist gegangen. Wohl nicht freiwillig, sondern auf Druck der Investoren und Aufsichtsräte. Denn sein Modell funktionierte zuletzt immer schlechter. Die Wachstumsstory war an ein Ende gekommen und die Renditeerwartungen wurden nicht mehr erfüllt. 

Sorrells Abgang hinterlässt mehr Fragen als Antworten. Um die 4000 Firmen hat der Monomane zuletzt in seiner Holding versammelt. Ein riesiges Konglomerat, das nicht mehr zu steuern war und das in seinen Reihen etliche Altlasten angesammelt hat. Einige Fachmedien spekulieren daher bereits, das Gebilde könnte zerschlagen werden, um die Filetstücke möglichst gewinnbringend zu verscherbeln. Doch geht es ja nicht nur um WPP. Die eigentliche Frage lautet: Wie müssen künftig auch Holdings aufgestellt sein, um die Leistungen anbieten zu können, die vor allem internationale Kunden erwarten – und die sich rechnen. Die Größe allein ist es jedenfalls nicht mehr. 

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