Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter © Foto:Thomas Dashuber

Nachfolgeregelung | | von Uli Busch

Wenn das Geschäft brummt, sollte man die Zukunft planen

Wie formulierte es Benjamin Minack bei seinem Amtsantritt als neuer Chef des Agenturverbands GWA: Wer 2017 und 2018 nicht beim Umsatz zulegt, hat etwas Grundlegendes falsch gemacht. In der Tat sind die Aussichten mehr als erfreulich. Die gesamtwirtschaftlichen Eckdaten sind gut. Alle Marktbeobachter gehen von einem deutlichen Wachstum bei den Spendings aus. Nur der eklatante Fachkräftemangel scheint die Branche zu bremsen.

Ein idealer Zeitpunkt, um nicht nur das laufende Jahr zu planen, sondern schlicht die Frage nach der Zukunft zu stellen. Die der eigenen Firma. Viele der Chefs inhabergeführter Häuser sind Anfang 50 oder älter. Sie sollten sich, sofern nicht schon erfolgt, konstruktiv mit der Zeit danach auseinandersetzen. Denn die Zukunftssicherung ist vielleicht die größte Herausforderung überhaupt. Nicht ohne Grund scheitern immer wieder Inhaber. So Coordt von Mannstein, dessen Agentur wohl Ende 2018 geschlossen wird. Oder auch Jürgen Stöhr, der in Düsseldorf zusperren musste. Selbst Dickschiffe wie Jung von Matt tun sich schwer damit. Der Ausstieg von Thomas Strerath und Larissa Pohl bedeutet schließlich auch einen Rückschlag beim Umbau von einer Gründerfirma zu einer partnerschaftlich geführten Agentur, die sich von Einzelpersonen unabhängig macht. 

Wenn das Geschäft brummt, sollte man die Zukunft planen

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