Frankreich | | von Franz Scheele

27 Prozent der französischen Onliner nutzen illegalen Content

Urheberrechtsverletzungen durch illegale Downloads und TV-Piraterie haben den Rechteinhabern in Frankreich im vergangenen Jahr Einnahmeverluste in Höhe von 1,35 Milliarden Euro beschert. Rund 13 Millionen französische Internetnutzer greifen illegal auf urheberrechtlich geschützten Content im Web zu, das sind rund 27 Prozent aller Nutzer. Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma EY Consultancy hervor.

Damit bleibt der Anteil der Nutzer, die urheberrechtlich geschütztes Material illegal im Internet aufrufen, im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Und dies, obwohl die Zahl legaler Angebote steigt.

Insgesamt wurden vergangenes Jahr rund 2,5 Milliarden Content-Einheiten illegal aus dem Web heruntergeladen. Dabei wählten 8,4 Millionen User direkte Downloads, 6,8 Millionen griffen auf illegale Streaming-Angebote zu und 4,1 Millionen nutzten Peer-to-Peer-Plattformen. Am stärksten betroffen von den Piraterie-Aktivitäten, so die Studie, seien die DVD-, die Video-on-Demand- sowie die Pay-TV-Branchen.

27 Prozent der französischen Onliner nutzen illegalen Content

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