Studie | | von Franz Scheele

Das Paradox des E-Mail-Marketings

Erstaunliches Umfrageergebnis: Nahezu alle Marketer (95%) sind der Meinung, dass E-Mails ein sehr wichtiger Bestandteil ihrer Marketingaktivitäten sind. Aber nicht einmal jeder Zehnte (9%) glaubt, dass alle ihre E-Mails für die Konsumenten tatsächlich relevant sind. Dies geht aus der aktuellen „Marketer E-Mail Tracking Study 2017“ der britischen Direct Marketing Association (DMA) hervor.

Worin liegen die Gründe für diese Diskrepanz? Die Marketer sehen an erster Stelle eine „unzureichende Strategie“ (28%) hinter ihren Mail-Aktivitäten. Es folgen „fehlende Daten“ (27%), das Bestehen von „Daten-Silos“ (26%), „begrenzte interne Ressourcen“ (25%) sowie „fehlender Content“ (25%).

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Sowohl die Marketer als auch die Konsumenten stimmen darin überein, dass „Vertrauen“ ein wichtiger Faktor dafür ist, dass jemand Unternehmens-Mitteilungen via E-Mail abonniert. Bei den Marketern nennen 38 Prozent eine derartige „vertrauenswürdige Reputation“ als Voraussetzung für ein E-Mail-Abonnement, bei den Konsumenten sind es immerhin 29 Prozent. Allerdings: Noch häufiger werden von den Konsumenten Preisnachlässe (45%), Discounts (41%), Produktproben (35%) oder eine kostenlose Lieferung (35%) genannt.

Das Paradox des E-Mail-Marketings

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