Zukunft der Werbung | | von Uli Busch

Forrester prognostiziert "das Ende der Werbung wie wir sie kennen"

"The End of Advertising as we know it" heißt eine neue Studie von Marktforscher Forrester. Und sie hat für Werbungtreibende vor allem eine Botschaft parat: Im vergangenen Jahr wurden 7,4 Milliarden Dollar für Anzeigenplatzierungen in miserablen Online-Umfeldern verschwendet. Auch die Aversion der Internet-Nutzer gegen Display-Werbung packt Forrester in konkrete Zahlen: 38 Prozent der erwachsenen US-Internet-Nutzer hätten Adblocker installiert, die Klickraten auf Werbung lägen durchschnittlich bei 0,35 Prozent und jeder zweite Erwachsene vermeide aktiv Werbung auf Websites.

"Digitale Display-Werbung hat nie so funktioniert, wie wir vorgegeben haben", zitiert AdAge eine Weisheit aus der Studie. "CMOs wissen das bereits, aber keiner will darüber sprechen." Statt auf störende digitale Display-Werbung zu setzen, sollten Marken versuchen, mit ihren Zielgruppen über virtuelle Assistenten wie Google Home oder Alexa ins Gespräch zu kommen. Die Zukunft liege in intelligentem Beziehungsmanagement mit den Kunden, schreiben die Marktforscher. Wenn Kunden eine Frage hätten, sollten Unternehmen über Alexa & Co. eine Antwort parat haben. Dann bräuchte man irgendwann überhaupt keine Werbung mehr.

Forrester prognostiziert "das Ende der Werbung wie wir sie kennen"

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