Jetzt fließt auch Risikokapital in Podcast-Firmen
© Foto:Gimlet Media

Trend | | von Franz Scheele

Jetzt fließt auch Risikokapital in Podcast-Firmen

Das New Yorker Podcast-Studio Gimlet Media hat in einer Finanzierungsrunde unter Führung der Venture-Capital-Firma Stripes Group 15 Millionen Dollar erhalten. Der Unternehmenswert vor der Finanzierungsrunde wurde auf 55 Millionen Dollar angesetzt, womit der Unternehmenswert nun bei 70 Millionen liegt.

Das 2014 gegründete Studio hat inzwischen 80 Mitarbeiter und produziert Podcast-Shows wie „Crimetown“, „The Pitch“ und „Reply all“. Der Umsatz soll dieses Jahr bei 15 Millionen Dollar liegen.

Die Zahl der Podcast-Nutzer ist in den USA in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 24 Prozent der US-Bürger sagen, dass sie sich mindestens einmal pro Monat einen Podcast anhören. Der im Februar gelaunchte Podcast „The Daily“ der New York Times verzeichnete in den ersten drei Monaten 20 Millionen Streams.

Dennoch haben sich Venture Capitalists bei der Finanzierung von Podcast-Unternehmen bislang zurückgehalten, wie der Technologie-Blog Recode berichtet. Unter anderem, weil sich Podcasts primär über Werbung finanzieren. Und die Werbeerlöse sind bisher eher bescheiden: Im vergangenen Jahr lagen sie in den USA bei lediglich 119 Millionen Dollar, ein Bruchteil im Vergleich beispielsweise zur Banner-Werbung, die 2016 in den USA ein Volumen von 8,7 Milliarden Dollar hatte.

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