Onlinemarketing | | von Franz Scheele

Programmatic Advertising in der Vertrauenskrise

Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der großen werbungtreibenden Unternehmen in Großbritannien wollen ihre Spendings für Programmatic Advertising zurückfahren. Als Gründe geben sie Bedenken hinsichtlich der Kosten sowie der Effektivität des automatischen Einkaufs von Onlinewerbeflächen in Echtzeit an.

Dies geht aus der Studie „Programmatic Ad Fraud Transparency“ der britischen Performance-Marketing-Agentur Query Click hervor, für die 150 Marketing-, E-Commerce- und Digitalchefs von werbungtreibenden Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen Pfund befragt wurden.

Danach gaben 41 Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund von Onlinewerbebetrug ihr Vertrauen in die automatisierte Werbung verloren hätten. Nur 40 Prozent glauben, dass mehr als die Hälfte ihrer Onlinewerbung in den vergangenen zwölf Monaten auch tatsächlich von Nutzern gesehen wurde.

Obwohl bereits Technologien vorhanden seien, die auf die Bedenken der Werbungtreibenden reagieren, befinde sich die Branche in einer Vertrauenskrise, so Query Click. Beklagt würde von den Unternehmen vor allem die mangelnde Transparenz bei den Programmatic-Advertising-Kampagnen.

Programmatic Advertising in der Vertrauenskrise

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