Musikvideos | | von Franz Scheele

Vevo nähert sich der Gewinnzone

Der Musikvideodienst Vevo konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 30 Prozent auf 650 Millionen Dollar steigern. Ein Grund für das enorme Wachstum: Viele Werbungtreibende hatten 2017 ihre Spendings von Youtube auf Vevo umgeleitet, nachdem bekannt wurde, dass zahlreiche Onlinekampagnen auf Youtube im Umfeld von extremistischen und anderweitig fragwürdigen Inhalten ausgespielt wurden, heißt es in einem Bericht der Financial Times (Paywall).

Vevo verzeichnet nach Unternehmensangaben im Durchschnitt 25 Milliarden Video-Views pro Monat. Die Plattform, ein Joint Venture, an dem unter anderem die drei großen Musik-Labels Universal Music, Sony Music und Warner Music beteiligt sind, leitet den Großteil der Einnahmen an die Musik-Labels weiter. Vergangenes Jahr erreichte Vevo den Break-even, dieses Jahr soll die Plattform in die Gewinnzone kommen.

Vevo nähert sich der Gewinnzone

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