Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim Kontakter © Foto:Thomas Dashuber

Agenturperspektiven | | von Peter Hammer

Etwas mehr Gelassenheit stünde einer Wachstumsbranche gut zu Gesicht

Am Abend der Effie-Preisverleihung kam es zu einer Art Aussprache zwischen Achtung-Chef Mirko Kaminski und Ex-JvM- Vorstand Thomas Strerath. Letztgenannter hatte verbal das Ende der bisherigen Agenturwelt eingeläutet. Kaminski, wie Strerath bekannt für ein geschliffenes Wort, hatte darauf gekontert: „Die große Zeit der Agenturen beginnt gerade erst.“ Es endete ohne Blutvergießen. An den Standpunkten indes dürfte sich nichts geändert haben.

Was also nun? Sich auf Kassandras Seite schlagen? Oder doch die rosarote Brille aufsetzen? Am besten weder noch. Am besten, sich erst gar nicht anstecken lassen. Weder von Hypes, die alle naselang durch die Branche getrieben werden wie Säue durchs Dorf. Noch von Abgesängen beeinflussen lassen, wie dem Ende des Contentmarketings – gerade von Heimat-Kreativchef Guido Heffels prophezeit.

Stattdessen entspannt zurücklehnen und überlegen, was Kunden wirklich wollen und wie sich ihre Probleme lösen lassen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn die Bandbreite an möglichen Antworten ist groß. Fast so groß wie das Angebot an Agenturmodellen, das der Markt bereithält. Ein neues ist vor Kurzem dazugekommen: die Popup Agency. Sie versteht sich als eine Customized Taskforce auf Zeit. Und könnte durchaus auf Kundeninteresse stoßen. 

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen "Kontakter", Ausgabe 23/18, ab Seite 9. Abo?

Etwas mehr Gelassenheit stünde einer Wachstumsbranche gut zu Gesicht

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