Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim "Kontakter"
Peter Hammer ist Redaktionsleiter beim "Kontakter" © Foto:Thomas Dashuber

Jahresprognosen | | von Peter Hammer

Ob’s dann wirklich so kommt, weiß man erst hinterher genau

Grundsätzlich sind die Aussichten für 2019 alles andere als schlecht. Klar, im Vergleich zu anderen Regionen ist das Wachstum, auch das Werbewachstum, in Europa überschaubar. Für Deutschland aber sehen die Zahlen der Verbände, Media-Networks und Marktforscher recht passabel aus. Zumindest war das der Sachstand vor dem Jahreswechsel. 

Ob die Prognosen heute genauso ausfallen würden? Es gibt einige Unsicherheiten, die sich nachhaltig auf die Wirtschaftsentwicklung niederschlagen können, globaler wie nationaler Art. So der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Brexit, der immer näher rückt. Oder die Europawahlen, bei der nationale Kräfte wohl kräftig zulegen werden. Dazu das Sorgenkind Italien und die Verwerfungen infolge der Dieselthematik. Erste Zulieferer reagieren mit Stellenabbau, mancher Autohersteller kämpft mit Absatzeinbußen. 

Doch das ist kein Grund, all den Untergangspropheten in den digitalen Medien hinterherzulaufen oder gar der „German Angst“ anheimzufallen. Auch gibt es keine Veranlassung, das Ende der Agenturen zu beschwören, nur weil sich einige Independents größeren Gebilden angeschlossen haben. Das gilt auch für den Deal von Kolle Rebbe und Accenture. Der Markt ändert sich. Die Agenturen ändern sich mit.

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